Unter Leuten

Der neue grosse Gesellschaftsroman von Juli Zeh

Manchmal kann die Idylle auch die Hölle sein. Wie das Dorf "Unterleuten" irgendwo in Brandenburg. Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches.

Juli Zeh

Unterleuten ist der Ort, an dem ich in meiner Phantasie fast zehn Jahre lang gelebt habe. Ich kenne dort jeden Stein, jede Hausecke, alle Menschen, die dort leben. Es konnte vorkommen, dass ich meinen Mann gefragt habe: „Sag mal, wie geht es eigentlich Linda, ich habe schon so lange nichts mehr von ihr gehört?“ - Und dann wurde mir erst klar, dass Linda eine Figur aus „Unterleuten“ ist und dass es sie gar nicht in Wirklichkeit gibt, nur in meinem Kopf.“  Juli Zeh über „Unterleuten“

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